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Ich habe eine eigene wissenschaftliche Theorie im Bereich der Biologie nach jahrzehntelangen Beobachtungen am Feld der Gattung Mann sapiens sapiens entwickelt. Die  Ergebnisse meiner Beobachtungen stimmen eigentlich sowohl für Deutschen als fürFranzosen, als auch für mir bekannte Nationalitäten überein: Sie sind schnell. Sie sind verspielt. Sie sind simpel.


Aus meiner Sicht ist es so: Für unsere Gattung Frau sapiens sapiens sehen zwar die Individuen der Gattung Mann sapiens sapiens öfter... ööhh... sagen wir mal .... simpel aus. Man soll aber ganz vorsichtig sein, das täuscht! Man darf sie nicht gleich unterschätzen und sie gleich danach beurteilen, dass sie uns... ööhhh... simpel... vorkommen. Das wäre ein Fehler, habe ich auch mal gemacht.  

Man muss sich nämlich unbedingt dessen bewusst sein, dass sie zwei genetisch fest verankerte grundsätzliche Beschaffenheiten haben, und dass man mit der Genetik bekanntlich nichts machen kann, es ist so, man kann es nur zur Kenntnis nehmen und das Beste daraus machen.  

Erste genetische Beschaffenheit: sie sind schnell.  
Da soll man als Frau nie versuchen, dabei direkt in Konkurrenz mit den zu treten. Es hat gar keinen Sinn, man bleibt immer auf der Strecke, man ärgert sich nur, es ist so.  Schnelligkeit ist aber nicht immer ein Vorteil, wir haben trotzdem unsere Chancen. Zum Glück hat uns die Natur mit der zweiten Beschaffenheit der Gattung „Mann“ sehr geholfen.  


Zweite genetische Beschaffenheit: sie spielen gerne.  
Deren Spieltrieb ist von uns Frauen auch nicht zu übertreffen. Es ist überwältigend. Dort wo was zu spielen oder zu zuschauen von Spielen ist, da sind sie auch alle dabei. Egal was für Spiele, sie lassen sich auch alles Mögliche und Unmögliche einfallen, unvorstellbar, sie können sich sogar mit Kakerlakenwettbewerb beschäftigen, oder so. Unvorstellbar. Ich glaube, es gibt kaum ein Mann sapiens sapiens, der eine Aufforderung zum Spiel widerstehen kann. Unsere Chance als Frau ist eben, dies geschickt zu nützen.  
 

 


Angenommen ich habe zum Beispiel in einer Öko-Zeitschrift gelesen, dass geriebene, halbreif gepflückte (nicht gefallene!) Äpfel, die ganz oben in der Baumkrone auf dünnen Zweigen wachsen als Gesichtsmaske fantastisch wirken. Ich habe zwar so einen Apfel auf einem Baum gesichtet, kann aber nicht auf Bäume klettern und möchte auch nicht riskieren, mir die Knochen zu brechen, klar. Also locke ich irgendwie unter diesem Baum ein paar Individuen dieser Gattung, egal welche, als gar nichts wäre. Da soll man aber nicht den Fehler machen zu sagen: "Ich möchte gerne diesen ein Apfel dort ganz oben gepflückt haben für eine Gesichtsmaske, bitte".
 

 

Nein, das wäre ein Fehler und die Erfolgsprognose wäre zu gering. Man sollte lieber so was Ähnliches sagen mit einer halbnachdenklichen, halbdummen und halbintelligenten Miene: "Eigentlich hat dieser Apfel dort ganz oben nur die Gravitationskraft zu befürchten, es ist ja technisch völlig unmöglich wegen der geringeren Gewichtbelastungseigenschaft dieses dünnen Zweigs ihn zu erreichen..." oder so. Da hast Du die größten Chancen am selben Abend die Gesichtsmaske zu probieren. Die haben Dir den Apfel geholt, egal wie. Nicht so schnell wie Photonen bis zum Mond und zurück, aber fast. Sie sind simpel.
 

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